Erfahrungsberichte
Sehr geehrte Frau Riedel,
die Snugglesafes, also die Hundeheizkissen, sind sensationell für unsere Rettungshunde. Wir von der Rettungshundestaffel "Mantrailer Starnberg" schwören auf diese Teile.
Sie haben insbesondere mir beim Trümmereinsatz in Bad Reichenhall, bei dem meine Hunde an die 16 Stunden bei Minusgraden im Auto sitzen mussten - abgesehen natürlich von kleinen Runden -, unendlich geholfen!!!! Damit war es für die Hunde erträglicher.
Da ich gleich mehrere Snugglesafes mit den tollen Riesen-Hunden in die Boxen gelegt habe, war im ganzen Auto eine angenehme Innentemperatur. Keiner hat gefroren. Es war wirklich super. Und da sie sich bewährt haben, haben jetzt 12 Staffelmitglieder ebenfalls diese Teile in ihren Autos und sind super glücklich damit. Nicht jeder hat eben eine Standheizung und da ist der Snugglesafe eine super - kostengünstigere - Alternative.
Viele liebe Grüße
Alexandra Grunow,
1. Vorsitzende Rettungshundestaffel "Mantrailer Starnberg"
E-mail der Kundin im Januar 2006 an handundpfote.com

Christiane Ostermeier - Hundesport Ostermeier
Für den Einsatz des MasterPlus gab Christiane Ostermeier von „Hundesport
Ostermeier“ folgende Tipps:
Herr U. wohnte leider nicht in meiner Nähe, so dass ich
ihm beim Einsatz des MasterPlus aus der Ferne per Telefon helfen musste.
Seine Hündin, eine Spanierin, hatte ein Jagdproblem. Er konnte
sie nur noch an der Leine ausführen, Gassigehen machte keinen Spaß.
Er versicherte mir die Hündin bereits im Gehorsam trainiert zu
haben, sie kannte also das Hörzeichen fürs Herankommen.
Ich empfahl ihm zunächst das Halsband (betriebsbereit) von der
Hündin ca. 1 Woche lang tragen zu lassen. Beim Anziehen des Halsbands
sollte er sich normal verhalten, kein großes Aufsehen erregen,
den Hund nicht daran schnuppern lassen.
Das Aufladen und Testen des MasterPlus niemals in der Nähe des
Hundes durchzuführen.
Die Hündin sollte an eine 10 Meter lange Leine gewöhnt werden,
da bei Einsatz des Gerätes nicht bekannt war, wie sie reagieren
würde.
Wenn alles soweit klappt, dann Gerät einsetzen. Er sollte dazu
in ein wildreiches Gebiet fahren und die Hündin zunächst an
der 10 Meter langen Leine führen. Sollte der Hund losgehen, dann
MasterPlus einsetzen. In dem Moment, wenn sich der Hund zu ihm umdreht
- diesen freudig heranrufen und Futter als Belohnung geben.

Das Ergebnis mit MasterPlus ersehen Sie aus dem Bericht des
Kunden:
„ich kann ihnen gar nicht sagen, wie das Masterplus unser leben
verändert hat. (klingt blöd, ist aber so) diese investition
hat sich
wirklich gelohnt. spatziergänge, die vorher mit ständigem
stress
verbunden waren, gibt es nicht mehr. manchmal erwische ich mich dabei,
dass ich nicht einmal eine leine dabei habe, wenn wir spatzieren gehen.
hasen jagen ist vergangenheit.
nochmals lieben dank für ihre tips.
lieben gruss aus düsseldorf, F.U.“
E-mail des Kunden im Juni 2005 an Frau Christiane Ostermeier
Hundesport Ostermeier
Adenauerstr. 27
82178 Puchheim
Tel 089 / 80 55 69
Fax 089/8902 6190
http://www.hundesport-ostermeier.de

Heike von
der Forst
Gooddog – Hundeschule von der Forst:
„Gewalt fängt da an, wo Wissen aufhört“ – nach
dieser Maxime führe ich seit 1995 meine Hundeschule
in der ich Hunde nach verhaltenspsychologischen Grundsätzen erziehe.
Ich arbeite mit positiver Bestärkung, setze gerne den Clicker,
Discs und auch Schleppleinen ein.
Aber natürlich stoße ich immer wieder mal an Grenzen, dann
zum Beispiel, wenn es um die Distanzkontrolle geht. Oder wenn ich
eine Einwirkung brauche, die der Hund nicht mit seinem Besitzer verknüpfen
soll. Für diese Fälle nutze ich das MasterPlus.
Beste Erfahrungen habe ich damit unter anderem in folgenden Bereichen
gemacht: Heranrufen – auch bei stärkerer Ablenkung - ;
Leinenaggression; Jagen von Radfahrern und Joggern o.ä.; unkontrolliertes
Bellen; Stehlen; Buddeln.
Ich beginne das Training nie mit MasterPlus an.
Erst ist ein Grundgehorsam notwendig, denn die Reizunterbrechung mittels
MasterPlus und anderen Methoden ersetzten keinesfalls
die Erziehung. Schön ist die Möglichkeit, über größere
Distanz auf den Hund einwirken zu können, ohne ihm dabei weh
zu tun und ohne das Vertrauen des Hundes zu verlieren. Denn für
den Hund kommt die Einwirkung „aus heiterem Himmel“ und
nicht von seiner Vertrauensperson – vorausgesetzt, das MasterPlus
wird richtig angewandt.
Vor dem Einsatz des MasterPlus ist eine gute Beratung/Aufklärung
des Besitzers durch einen erfahrenen Trainer unerlässlich. Auch
wenn das MasterPlus schmerzfrei ist, kann es trotzdem
in falscher Hand oder bei Missbrauch dem Hund großen Schaden
zufügen.
Das Prinzip des MasterPlus hat mich
vom ersten Kennenlernen an überzeugt. Allerdings hat mich
die anfängliche Unzuverlässigkeit
der Technik so manches Mal zur Verzweiflung getrieben. Die Geräte
wurden jedoch mit der Zeit immer ausgereifter und haben mittlerweile
eine Zuverlässigkeit erreicht, die das Arbeiten damit zum Erfolg
macht.
Nur die über die Jahre konstant gute und entgegenkommende Betreuung
seitens Dr. Dirk F.G. Moreau und seiner Tochter Harriet Riedel
hat mich über die unerfreulichen Anfangszeiten hinweg bei der
Stange gehalten – zum Glück, wie ich heute feststellen
muss. Verzichten möchte ich auf das MasterPlus auf
gar keinen Fall mehr.
Heike von der Forst
Gooddog – Hundeschule von der Forst
in 92331 Lupburg
www.gooddog.de

Hallo Frau Riedel,
unsere Riesenschnauzerhündin Daisy ist 5 Jahre alt und ist wie
alle Riesenschnauzer sehr gelehrig, anhänglich und kinderfreundlich.
Aber sie besitzt auch die rassetypische Dickköpfigkeit und Sturheit.
Sie von einem einmal gefassten Entschluss abzuhalten ist nicht immer
ganz einfach und erfordert ein hohes Maß an Konsequenz und
Durchsetzungsvermögen.
Dies sollte jedoch nicht durch körperliche Gewalt geschehen, wenn
diese auch nicht immer ganz zu vermeiden ist. Der „MasterPlus“
unterstützt uns bei der „sanften“ Erziehung unserer
Daisy. Durch einen Knopfdruck ist es uns jetzt möglich sie im
entscheidenden Moment auch auf größere Entfernungen abzulenken
und Ihre Aufmerksamkeit auf uns zu richten und das ohne Ihr Schmerzen
zuzufügen.
Teletakter, Stachelhalsbänder, Wurfketten und andere von manchen
Hundebesitzern eingesetzten „Folterinstrumente“ gehören
somit der Vergangenheit an. Wir setzen den „MasterPlus“
nun seit 9 Monaten ein und sind mit den Resultaten hoch zufrieden.
Alexander Plöchl, Bopfingen
Brief des Kunden im August 2005 an handundpfote.com

Michael Grewe
(Hundetrainer und Verhaltensberater)- CANIS-Zentrum für Kynologie
Das MasterPlus
Als vor einigen Jahren die erste Generation von MasterPlus
Geräten auf den Markt kam, war bei den meisten Hundetrainern die
Freude groß. Endlich gab es eine Möglichkeit, Hundeverhalten
in der Entfernung zu unterbrechen, z.B. jagende Hunde, ohne auf die
Reizstromgeräte zugreifen zu müssen. Sicherlich und zu Recht
ein kritisches Thema!
Bleiben wir aber bei der Unterbrechung unerwünschten Verhaltens
mit dem Master-Plus und der seinerzeitigen Freude der Hundetrainer.
Man konnte es den Menschen nun leichter machen und den Hunden einige
Repressalien ersparen.
Wenn da nur nicht die leidige Technik gewesen wäre.
Batterie leer, Düse defekt, kein Gas mehr, ein „Klemmer“
bei den Kontakten und und und. Jedes Mal etwas anderes!
Die Beschwerden der Kunden häuften sich und man distanzierte sich
zunehmend von diesen Geräten. Wenn auf diese Art und Weise Verhalten
unterbrochen oder verleidet werden soll, muss man sich auf die Technik
verlassen können. Schade!
Die Fehler waren nun bekannt und ich denke, es ist auch mit ein Verdienst
von
Dr. Dirk Moreau, dass die Neuentwicklung der Geräte
vorangetrieben wurde.
Es ist gelungen das MasterPlus zu perfektionieren.
Die „neue Generation“ wurde wesentlich verbessert. Die Geräte
sind kleiner und der Sprühstrahl ist straffer. Es gibt drei, statt
bisher zwei Zeitunterteilungen, was sich sparsamer auf die Füllungen
auswirkt. Die Batterien halten wesentlich länger und die Reichweite
ist zuverlässig. Optisch ist das Gerät schmeichelnder aufgrund
der Abrundungen. Alles in Allem hat das neue MasterPlus
eine gute Zukunft!
Abschließend möchte ich noch etwas zu Hilfsmitteln in der
Hundeerziehung und Verhaltenskorrektur von Hunden erwähnen.
Ob mit der Disk, dem Halti, einer 10-Meter Leine, dem Klicker, dem Korallenhalsband,
dem MasterPlus oder irgendeinem anderen Hilfsmittel
gearbeitet wird:
- Jedes Hilfsmittel ist nur so gut wie der Anwender.
- Wer beizeiten richtig handelt, kommt meist ohne oder zumindest mit
einem Mindestmaß an Hilfsmitteln aus.
- Es bleibt trotz der unterschiedlichsten Hilfsmittel wichtig, Hundeverhalten
richtig zu deuten und sich als Mensch entsprechend in die Kommunikation
einzubringen.
- Bevor Hilfsmittel genutzt werden, sollte man seine Beziehung zum
Hund hinterfragen und eventuelle Veränderungen im täglichen
Miteinander in Betracht ziehen. Hilfsmittel helfen langfristig nur in
einer ausgewogenen Beziehung Mensch/Hund.
- Man sollte Hilfsmittel immer reflektiert benutzen. Schnell fällt
man in einen Trott und ist allzu schnell dabei, sich selbst als Hilfsmittel
auszugrenzen.
- Ein den Menschen von der Eigenverantwortung freisprechendes Hilfsmittel
gibt es noch nicht.
Michael Grewe
(Hundetrainer und Verhaltensberater)
CANIS-Zentrum für Kynologie
www.canis-kynos.de
Anja Mack
Tierärztin und Leiterin der Hundeschule LUCKY DOGS
Der Einsatz des MasterPlus Gerätes in der Hundeschule
LUCKY DOGS.
Die Hundeschule LUCKY DOGS verwendet das MasterPlus
Gerät bereits seit mehreren Jahren sehr erfolgreich bei der Therapie
vieler Hunde. Wir besitzen daher ein breites Spektrum an Erfahrungen
mit dem Einsatz des Master Plus Gerätes.
Da in unserer Hundeschule höchster Wert auf tiergerechte Erziehung
gelegt wird und wir daher immer kritisch gegenüber Erziehungshilfen
stehen, kommen bei uns nur Geräte in den Einsatz, welche bedingungslos
mit unseren Zielen in Einklang stehen – den Hund auf dem ihm angenehmsten
Weg zu einem sozialen Familienmitglied werden zu lassen. Daher ist das
wichtigste Kriterium für einen Einsatz in unserer Hundeschule,
dass die Erziehungshilfe keinerlei Schmerz verursacht, weder psychisch
noch physisch, aber dennoch wirksam ist.
Das MasterPlus Gerät irritiert lediglich den Hund
kurz, ähnlich dem Strahl aus einer Wasserpistole.
Das MasterPlus Gerät ist für die professionelle
Hundeerziehung sehr geeignet. Es sollte aber ausschließlich unter
fachlicher Anleitung Anwendung finden, da es grundsätzlich wichtig
ist, zunächst nach der Ursache des unerwünschten Verhaltens
zu forschen. Missverständnisse in der Kommunikation zwischen Mensch
und Hund müssen beseitigt und die Grunderziehung verbessert werden.
Bei vielen Hunden löst sich hiermit das Problem. Auch ist bei der
Grunderziehung, bei sehr ängstlichen oder defensiv-aggressiven
Hunden und bei unerwünschtem Verhalten gegenüber Kindern wegen
möglicher Fehlinterpretation vom Gebrauch des Gerätes abzusehen.
Eine hervorragende Einsatzmöglichkeit findet das MasterPlus
Gerät aber beispielsweise bei Jagdverhalten (auch gegenüber
Radfahrern und Joggern), bei Aggressionsverhalten gegenüber Artgenossen,
einem zu großen Radius oder -situationsabhängig- bei übermäßigem
Bellen.
Das MasterPlus Gerät kann nicht als cure-all für
unterschiedlichste Indikationen gesehen werden. Es dient uns aber als
ausgezeichnetes Hilfsmittel bei Hunden, die nicht zufrieden stellend
auf die Basis-Verhaltenskorrektur reagieren.
Anja Mack
Tierärztin und Leiterin der Hundeschule LUCKY DOGS
www.hundeschule-lucky-dogs.de
Hundetagebuch [16] - Praxistest Aboistop
von J.Overmeier
Ein Problem, dass sich bei Lilli in den letzten Monaten verstärkt
hatte, war das Bellen. Egal, welche Gelegenheit sich ihr bot, sie schlug
an und hörte nicht mehr auf. Ob es nun der Postbote war oder ein
umknickender Grashalm, alles lieferte ihr einen Grund, ihre kräftige
Stimme jedermann hören zu lassen. Ganz besonders schlimm war es,
wenn es an der Wohnungstür klingelte. Kaum ertönte die Klingel,
schon schoss sie wild bellend an die Tür und diese ließ sich
dadurch kaum öffnen, Leute die direkt davor standen erschreckten
sich, ganz zu Schweigen von den Nachbarn, die sich vom Gebell gestört
fühlten.
Also was tun?
Eine allererste Maßnahme war, Lilli zu vermitteln, dass sie nicht
zur Tür rennen durfte. Mit Hilfe einer Nachbarin, die geduldig
klingelte und dem immer wieder zurück Verweisen auf ihren Liegeplatz,
hatte Lilli diese Lektion in kürzester Zeit gelernt. Aber das Bellen
verschlimmerte sich durch den Umstand, den "Eindringling"
nicht begrüßen zu dürfen.
Mehrere Anfragen in diversen Hundeforen und bei Hundetrainern ergaben,
dass man nicht laut rufen sollte, sondern den Hund ignorieren oder ihm
die Schnauze zu halten sollte, mit dem leisen Verweis „ruhig“.
Gesagt getan, mit dem Ergebnis: kein Erfolg!
Lilli ließ sich nicht beirren, trotz leisen Redens mit ihr und
Belohnung nach erfolgreichem Nichtbellen, kaum klingelte es rein zufällig,
saß sie auf ihrer Decke und kläffte wild.
Sieht man nun den Umstand, dass in unserem Haushalt zwei Kleinkinder
leben, dann sollte man verstehen, dass für ein Intensivtraining
über Tage die Zeit und die Nerven fehlten. Auch ist es nicht besonders
prickelnd, wenn es in der Mittagszeit bimmelte und meine Kleinste durch
das Gebelle aus dem Mittagsschlaf gerissen wurde.
Aus dem Bekanntenkreis hörte ich dann von einem Antibellhalsband,
das mit Luftstößen das Bellen unterbinden sollte. Ein Besuch
in einem Tierladen einer großen Handelskette ergab, dass man sich
ein solches dort leihen konnte. Das wollte ich natürlich ausprobieren.
Allerdings ließ die Begeisterung Zuhause nach, denn das Halsband
war sehr schwer und klobig, der Zitronenduft der Luftstöße
unerträglich und auslösen konnte es schon das Schütteln
der Ohren! Ich hab es direkt zurückgebracht, denn Lilli sollte
ja ihre Ohren schütteln dürfen.
Kurzerhand rief ich bei der Vertriebsfirma hier in Deutschland an und
erfuhr, dass es sich bei diesem Halsband um eine veraltete Version handelte.
Die neue Version war kleiner und leichter und das Auslösen erfolgte
einzig durch die Bellfrequenz. Der Zitronenduft ließ sich auch
hingegen der Aussage des Tierladenpersonals gegen ein geruchloses Spray
tauschen.
So kamen wir also in den Besitz eines Dynavet Aboistop-Erziehungshalsbands.
In den ersten Tagen trug Lilli das Halsband ohne Inhalt und Batterie,
so dass sie den Luftstrom nicht damit in Verbindung bringen konnte.
Danach trug sie es einsatzbereit um den Hals und es ließ sich
auch nicht lange darauf warten, bis es zum Einsatz kam.
Es klingelte, Lilli bellte und das Halsband gab seinen ersten unschädlichen
Spraystoß ab. Lilli erschreckte sich enorm und wollte direkt eine
Etage tiefer flüchten gehen, in ihren Korb im Schlafzimmer. Ich
ignorierte diese Reaktion und öffnete die Tür – kein
Bellen, kein Knurren.
So ging es zwei, drei Mal, danach unterließ Lilli das Anschlagen
komplett und wurde ausgiebig für dieses Verhalten gelobt. Auch
andere Kläffereien im Garten oder Rumgejaule beim Autofahren wurden
durch dieses Halsband abgewöhnt. Mittlerweile ist sie sogar so
weit, dass sie auch ohne das Halsband nicht mehr bellt.
Ich kann dieses Halsband nur weiterempfehlen, da
es völlig schmerzlos und ungefährlich ist. Es bestehen keinerlei
Risiken von Verbrennungen oder Veränderung des Spürsinns.
Hundetagebuch
[17] - Ohren auf Durchzug...?
von J.Overmeier
Sobald man bei Lilli eine etwas härtere Tonart
anschlägt,
zeigt sie sich unterwürfig, ängstlich und manchmal sogar
panisch. Sie rollt sich dann zusammen und liegt auf dem Rücken,
in Extremfällen
macht sie sogar Pipi. Allerdings gib es auch Momente bzw. Situationen
wo dies ganz anders aussieht, denn da reagiert sie erst gar nicht!
Auch meine ersten Konditionierungsübungen mit einer Quietschente
sind in solchen Momenten vergessen, kurzum, sie reagiert gar nicht
mehr.
Nachdem ich mit dem Aboistop-Erziehungshalsband gute Erfolge erzielt
hatte und Lilli nun nicht mehr unerwünscht bellte, nahm ich ein
anderes Produkt der Firma Dynavet in Augenschein: das MasterPlus-Erziehungshalsband.
Dieses besteht aus Halsband mit Empfänger für den Hund und
Sender in meiner Hand. Nach ausführlicher Lektüre der Anleitung
und beiliegenden Broschüre sowie dem Anschauen des Demonstrationsvideos,
legte ich Lilli das Halsband an. In den ersten 10 Tagen ohne Batterie,
denn sie sollte sich an das Halsband gewöhnen und es in keinerlei
Verbindung mit den späteren Spraystößen bringen können.
Am
elften Tag machte ich das Gerät einsatzbereit und die erste
Lektion "Rückruf auf Entfernung" konnte beginnen.
Es gibt einen bestimmten Radius, in dem Lilli perfekt hört,
aber überwindet
sie diesen, dann bekommen ihre Ohren Durchzug.
Beim alltäglichen
Spaziergang ließ ich ihr freien Lauf,
aber achtete konzentriert darauf, wann sie zum Durchstarten ansetzen
wollte und rief sie – natürlich ohne Erfolg. Und genau
in diesem Moment löste ich den Spraystoß aus. Lilli erschreckte
sich und schaute verunsichert zu mir und ich rief ich sie erneut
zu mir. Meine Stimme war freundlich und als sie auf mich zu kam freute
ich mich überschwänglich, lobte sie und gab ihr ein Leckerli.
Dies wiederholte ich einige Male und führte es auch an den
folgenden Tagen weiter aus und siehe da, mein Secondhandhund hört
nun auch auf Entfernung.
Eine Steigerung der Übung gab es für
mich, denn bisher waren die Spaziergänge immer in Gebieten
ohne Tümpel oder Bächen
gewesen. Wasser ist Lillis Element und mag es noch so stinken. Also
marschierten wir in unsere Heide, in der es einen schlammigen Teich
und einen modrigen Bach gibt.
Anfangs ließ ich Lilli stiekum
Fuß laufen und gab ihr nach
einer Weile freien Lauf und wie ich es schon ahnte, sprintete sie direkt
in Richtung Bach los. Mein erster Zuruf wurde prompt ignoriert,
der Sender ausgelöst und siehe da – Lilli blieb auf
der Stelle stehen und kam auf weiteren Zuruf direkt zu mir zurück.
Nach ausgiebigem Lob und einem Leckerchen starteten wir einen
weiteren Versuch und der Erfolg war da, denn Lilli kam immer direkt
auf Zuruf zurück und
schenkte mir weit aus mehr Aufmerksamkeit als sonst.
Nun ist schon ein
wenig Zeit vergangen und ich kann ein ordentliches Resümee
ziehen über das MasterPlus-Erziehungshalsband. Nach
den erfolgreichen "Rückruf auf Entfernung"-Übungen
läuft Lilli mittlerweile perfekt bei Fuß und am Kinderwagen
ist sie auch ein Musterhund geworden. Die Kombination mit MasterPlus
und Aboistop hat Lilli in keinsterweise irritiert oder geschadet.
Ich
kann dieses Halsband nur weiterempfehlen, da es völlig schmerzlos
und ungefährlich ist. Es bestehen keinerlei Risiken von Verbrennungen
oder Veränderung des Spürsinns.